Aktivitäten 2010

Überblick über die Aktivitäten, die wir in 2010
– dank Ihrer Spenden und Mitgliedsbeiträge –
sponsern konnten:

Das Das Da Theater war wieder zu Besuch im Kindergarten.
Auf dem Programm stand diesmal ‚Lotta zieht um‘

Kritik der Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten vom 12.09.2010:
Twist statt Zwist: «Lotta zieht um» im Das Da Theater
Von Grit Schorn | 12.09.2010, 16:21

Aachen. Wenn in Aachen drei Mimen sechs Personen auf die Bühne zaubern, dann kann das eigentlich nur im Das Da Theater sein. Das muntere Trio verwandelt die Bühne für eine zauberhafte halbe Stunde in Astrid Lindgrens «Krachmacherstraße».
Denn «Lotta zieht um».

Da steppt buchstäblich der Bär, nicht nur wegen des Nachwuchs-Publikums (zwischen drei und fünf Jahre), sondern auch wegen eines rosa Plüschtiers.
Für die kleine Lotta ist das watteweiche Knuddeltierchen ein Bär, für ihre älteren Geschwister Mia Maria und Jonas eher ein Schwein. Dieser «Schweinsbär» ist eine wichtige Figur in dem Kinderstück, das in der Bühenfassung von Anja Mathar so köstlich wie überzeugend ein erstes Stück Ablösung vom Elternhaus zeigt. Denn Lotta motzt, meckert und trotzt.

Die kluge Mutter verzieht sich in die Küche, während Lotta den grässlich kratzigen Pulli, den sie anziehen soll, heimlich in Stücke schneidet. Sie ist so sauer, dass sie beschließt, auszuziehen, allerdings nur nach nebenan, zu Tante Berg.
Dort kann Lotta ihren «Aufstand auf Probe» genießen, in der Rumpelkammer wohnen und lauter herrliche Entdeckungen machen.
Mit schmissigen Liedern (Christoph Eisenburger) und gleich zwei provisorischen Bühnen (Kompliment an Frank Rommerskirchen)
wird das ganz junge Publikum nicht nur glänzend unterhalten – es geht auch richtig mit.
Einfühlsam und kurzweilig

Fortsetzung – DAS DA Theater – ‚Lotta zieht um‘
Wunderbar das Spiel von Franziska Holitschke als Lotta und Karen Lauenstein als Mutter und als Schwester Mia Maria.
Besondere Freude macht Jens Eisenbeiser gleich dreifach: als in sich ruhende Tante Berg, als liebevoller Vater und als wortkarger Bruder Jonas. Am Ende wird natürlich alles gut – Lotta kehrt freiwillig ins Elternhaus zurück, sie kann sich sogar wegen ihres Benehmens entschuldigen, weil die kluge Mama das ebenfalls macht. Tom Hirtz hat das Stück sehr einfühlsam und kurzweilig inszeniert. Ein schönes Abschiedslied mit Twist statt Zwist – ein herrlicher Schluss!
Da können die Kleinsten mal richtig das Klatschen üben, und das tun sie auch kräftig.

Das Stück war bei uns Zuhause noch lange im Gespräch

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